Service Häufig gestellte Fragen

Stimmtherapie.

Wohin kann ich gehen, wenn ich eine Stimmtherapie brauche?



Stimmstörung.

Was ist eine Stimmstörung?



Formen von Stimmstörungen.

Man unterscheidet Stimmstörungen bei Kindern und Erwachsenen und außerdem funktionelle und organische Störungen.


Über mich Auf diesen Seiten möchte ich Sie über mein Angebot zum Thema Stimmprävention und Stimmtherapie informieren.

Impressum

Birgit Baum
Gartenstraße 57 • 49082 Osnabrück
Tel: 0177 – 535 77 39
E-Mail: kontakt@bb-stimmprofil.de
www.bb-stimmprofil.de
Praxis: Am Kalkhügel 3

Ich erhielt auf Grund des Gesetzes über den Beruf des Logopäden vom 07.05.1980 (BGBI. IS. 529) mit Wirkung vom 04.03.2010 die Erlaubnis, eine Tätigkeit unter der Berufsbezeichnung „Logopädin“ auszuüben.

Die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Logopädin wurde verliehen durch das Regierungspräsidium Karlsruhe.



DS-GVO-KONFORME DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Stimmprofil

Qualifikationen mein beruflicher Werdegang

Ausbildung 

  • 1984 – 1987 Ausbildung zur Logopädin an den Universitätskliniken Ulm und Heidelberg
  • Mehrjährige Tätigkeit in logopädischen Praxen in Herford und Osnabrück mit dem Schwerpunkt Kindersprache
  • 1991-1998 Tätigkeit in der Rehabilitatsionsklinik für Kommunikationsstörungen Werscherberg in Bissendorf, zwei Jahre als Stationsleitung
  • 1998-2012 Leitung der Lehranstalt für Logopädie der DAA in Osnabrück, Lehrlogopädin für die Fächer Stimmstörungen, Laryngektomie und Sprecherziehung
  • seit 2012 Tätigkeit im Stimm- und Sprachheilzentrum der Klinik am Osterbach, Bad Oeynhausen ausschließlich mit Patientinnen und Patienten mit organischen und funktionellen Stimmstörungen
  • seit 2013 nebenberuflich tätig als Logopädin für Stimmtherapien in der logopädischen Praxis von Bianca Stumpf in Osnabrück
  • 2010 – 2014 Studiengang Health Care Studies, Abschluss: Bachelor of Science
  • Mitglied im Deutschen Bundesverband für Logopädie, DBL

Weiterbildungen / Fortbildungen  

  • regelmäßige logopädische und pädagogische Fortbildungen
  • 2014 - zweitägige Qualifizierungsmaßnahme an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim zur Durchführung von Stimmseminaren für niedersächsische Lehrkräfte
  • 2016 - 14. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme. Thema: Die Stimme in pädagogischen Berufen
  • 2016 - Fortbildung bei Novafon, Münster
  • 2016 - Teilnahme an den Bad Nenndorfer Stimmtherapietagen
  • 2017 - Teilnahme am 15. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme
  • 2017 - Teilnahme Kinesio Taping Kurs für Logopäden
  • 2018 & 2019 Teilnahme am Hamburger Stimmsymposium
  • 2019 – Qualifizierung „Starke Stimme 2.0-Mit stimmlicher Präsenz wirkungsvoll kommunizieren“ durch das Niedersächsische Kultusministerium

Dozententätigkeiten 

  • Seit 2007 regelmäßig Seminare zur Prävention von Stimmstörungen für Lehrer/innen und Lehramtsanwärter/innen
  • 2016 „Die gesunde Stimme“- Inhouseschulung der Berufsbildenden Schulen Brinkstr. Osnabrück
  • 2016 „Die gesunde Stimme“- Workshops am Präventionstag der Berufsbildenenden Schulen Pottgraben, Osnabrück
  • 2016 „ICF- und alltagsorientierte Stimmtherapie“- Tagesseminar für Logopäden/-innen
  • 2017 Prävention von Stimmstörungen - zweitägiges Seminar für Osnabrücker LehrerInnen
  • 2018 Starke Stimme-erfolgreich im Beruf. Zweitätiges Seminar für LehrerInnen im Auftrag des Landes Niedersachsen
  • Ergänzen: 2019 – „Mit Körpersprache und Stimme überzeugen“ – Schulung für MitarbeiterInnen des Landkreises Emsland
  • Ergänzen: 2019 – „Starke Stimme – erfolgreich im Beruf“ – Stimmprävention für Lehrkräfte im Haus Ohrbeck/Holzhausen im Auftrag des Niedersächsischen Kultusministeriums

PraxisarbeitDetailinformationen zu meinen Angeboten



Hilfe zur SelbsthilfeWas Sie machen können um Ihrer Stimme zu helfen, wenn es mal nicht rund läuft.

Reflux bedeutet den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Rund 20% der Bevölkerung leiden unter einem Reflux, Tendenz steigend. Mögliche Symptome sind: Sodbrennen, Schmerzen hinter dem Brustbein, Schluckbeschwerden, eigenartiger Geschmack, Hustenreiz, Verschleimung, trockener Hals, Fremdkörpergefühl, Räusperzwang, Stimmanstrengung, Heiserkeit.
Kommt die Schleimhaut des Kehlkopfes in Kontakt mit Magensäure kommt sie zu Schaden. Anders als die Magenschleimhaut ist die Kehlkopfschleimhaut nicht resistent gegen die Magensäure. Durch die Schädigung kann es zu den oben benannten Symptomen kommen. Somit kann Reflux ursächlich für eine Stimmstörung sein.
Ein Reflux kann u.a. durch Untersuchung bei einem HNO-Arzt oder Phoniater diagnostiziert werden. Eine spezielle logopädische Diagnostik kann zusätzliche Hinweise für einen Reflux aufzeigen.
Zur allgemeinen Behandlung Ihrer Refluxsymptomatik, unabhängig von der medikamentösen Therapie durch Ihren Arzt, können Sie:
  • Gewicht reduzieren
  • den Oberkörper beim Schlafen erhöhen
  • späte Mahlzeiten vermeiden, am besten 4 Stunden vor dem Schlafen nichts mehr essen
  • den Alkoholkonsum reduzieren
  • das Rauchen einstellen
  • auf Schokolade, Koffein, scharfe Speisen, Zitrusfrüchte und kohlensäurehaltige Getränke verzichten (Vogt (2019): Reflux.)
In der logopädischen Therapie können Sie:
  • eine individuelle Beratung zum Thema Reflux erhalten
  • Entlastung durch ein Kinesio-Tape erlangen
  • die Zwerchfellatmung zur Reduktion der Refluxsymtomatik erlernen
Sie sollten Räuspern unbedingt vermeiden, es birgt die Gefahr zusätzlicher Stimmlippenschädigung in sich, da die empfindlichen Schleimhäute der Stimmlippen beim Räuspern aneinander reiben und der aufgelagerte nützliche Schleim auf den Stimmlippen durch das Räuspern entfernt wird. Die Stimmlippen reagieren auf das Räuspern mit erneuter Schleimproduktion. Statt zu räuspern sollten Sie bei dem Gefühl der „Verschleimung“ weiter sprechen oder einen Schluck Wasser trinken, alternativ können Sie versuchen zu schlucken, zu summen oder dem Räusperzwang mit Lippenflattern, lockerem Heraushängenlassen der Zunge, Lächeln, Gähnen, dem Herstellen von Staunweite im Mund oder mit Beklopfen des Brustbeins zu begegnen. Die „letzte“ Möglichkeit bildet das leichte und lockere Hüsteln.
Die Stimmlippen und Schleimhäute sollten feucht gehalten werden. Deshalb sollten Sie viel Flüssigkeit/Wasser trinken. Am besten machen Sie es sich zur Gewohnheit, jede Stunde ein großes Glas Wasser oder z.B. Kräuter- oder Früchtetee zu trinken. Eine Flüssigkeitsmenge von 1-2 Litern am Tag ist empfehlenswert. Kaffee, schwarzen und grünen Tee sollten Sie möglichst wenig trinken, weil sie austrocknende Wirkung haben. Hingegen fördert Früchtetee durch die enthaltene Säure die Speichelproduktion (aber Vorsicht bei Reflux). Ebenfalls austrocknend wirken Alkohol und Nikotin.
Medikamente können austrocknend auf die Stimme wirken, lesen Sie die Beipackzettel aufmerksam. Die Feuchtigkeit der Rachenschleimhaut fördernde Produkte, z.B. Präparate unter den Namen Isla Moos®, Emser Pastillen®, GeloRevoice Halstabletten® oder Ipalat® sind als gelegentlicheHilfen empfehlenswert. Scharfe, pfefferminzhaltige Hustenbonbons können die Schleimhäute reizen, das enthaltene Menthol und andere scharfe Zutaten (aber auch z.B. Salbei) trocknen die Schleimhäute aus. Zur Befeuchtung ihrer Mundschleimhaut können Sie mit ihrer Zungenspitze Ihre Zähne putzen. Mundtrockenheit kann auch entstehen, weil Sie durch den Mund atmen. Achten Sie bei der Ruheatmung darauf, durch die Nase zu atmen. Die Nase befeuchtet, filtert, reinigt und erwärmt die Atemluft. Tägliche Nasenspülungen können hierbei helfen.
Sie können Ihre Stimme entlasten, indem Sie locker flüstern.
Sprechberufler sollten verantwortungsbewusst handeln und sich und ihre Stimme bei Erkältungen schonen. Sollte die Stimme bei einer Erkältung betroffen sein, ist unbedingt Stimmruhe einzuhalten. Sie können Ihre Stimme entlasten, indem Sie locker flüstern. Husten sollte unbedingt abgeklärt und behandelt werden, da die Stimmlippen durch den Husten belastet werden.
  • Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (mindestens 2 Liter am Tag).
  • Bei Husten kann ein pflanzlicher Schleimlöser oder ein Esslöffel Honig verwendet werden.
  • Keine süßen Bonbons lutschen, sie dicken den Schleim ein. Isla-Moos®, Ipalat®, GeloRevoice Halstabletten® und Emser-Pastillen® helfen bei der Schleimlösung und lindern Mundtrockenheit und Hustenreiz, Salbei wirkt entzündungshemmend.
  • Für begrenzte Zeit (max. 10 Tage) kann ein abschwellendes Nasenspray verwendet werden.
  • Im akuten Infekt können Sie mit Salbei, Thymian und Kamille inhalieren. Menthol und andere ätherische Öle sind nicht unbedingt zu empfehlen.

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